Auferstanden

Risen

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  • 103 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
Genre:
  • Inhalt
  • Unsere Meinung
Auferstanden

Die römischen Besatzer rund um Machthaber Pontius Pilatus (Peter Firth, Die Tore der Welt) ersticken jeden Widerstand der jüdischen Bevölkerung im Keim. Aufrührer und Revoluzzer werden gnadenlos verfolgt, angeklagt und hingerichtet. Einer der Verfolger ist der skrupellose Clavius (Joseph Fiennes, Shakespeare in Love), ein ehrgeiziger Militärtribun, der den festgeschriebenen Regeln seiner römischen Herrscher blindlings folgt. Und Clavius wird dafür belohnt: Er bekommt mit seinem Adjutanten Lucius (Tom Felton, Harry Potter) die Aufgabe, einem besonders wichtigen Gefangenen bei seiner Kreuzigung beizuwohnen und das Grab des Kreuzigten gut zu bewachen.

Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten

Es geht um niemand geringeren als Jesus Christus (Cliff Curtis, Fear the Walking Dead), einen aus Nazaret in Galiläa stammenden Juden, der von der heimischen Bevölkerung als Messias auserkoren und als Sohn Gottes gerufen wird. Er ist ein Symbol des Widerstands und der Hoffnung und da er zu Lebzeiten seine eigene Auferstehung von den Toten verkündet hat, gilt es sein Grab besonders streng zu bewachen. Als es kommt, wie es kommen muss, und sein Leichnam verschwindet, beginnt Clavius eine Reihe Untersuchungen und Befragungen durchzuführen – er will unter allen Umständen herausfinden, wer die Verschwörung zu verantworten hat. Doch je tiefer Clavius gräbt und je weiter er in die Geschichte dieses mysteriösen Juden vordringt, desto größer werden seine Zweifel. Könnte Jesus Christus wirklich eine Art Messias sein? Liegen Clavius und all die römischen Gefolgsleute und Herrscher falsch? Als er auch noch auf eine ehemalige Prostituierte namens Maria Magdalena (María Botto) trifft, die ihm die Augen öffnet, kommt Clavius nicht mehr umhin, sich einer bedeutsamen Frage zu stellen: Was passiert mit ihm im Jenseits, wenn er den Sohn Gottes getötet und seine Anhänger verfolgt und vernichtet hat – wie viel Rechenschaft muss er ablegen, falls es diesen Gott wirklich gibt?

Rechte: Sony Pictures Entertainment

Mit Auferstanden – Risen wird die wohlbekannte Geschichte rund um die Auferstehung Jesu Christi von Waterworld-Regisseur Kevin Reynolds (Robin Hood – Der König der Diebe) neu in Szene gesetzt. Aus der Sicht des „ungläubigen“ und skrupellosen römischen Militärtribun Clavius (gute Wahl: Joseph Fiennes) erzählt, schildert der Film krimiartig die Geschehnisse rund um die Kreuzigung Jesu und das Verschwinden seines Leichnams. Dabei macht die durchaus sympathische Hauptfigur die unumgängliche Wandlung vom harschen Ungläubigen zum tiefberührten Bekehrten durch.

Solide Inszenierung, großartig bebildert

In großen Bildern, mit rasanter Action und manchmal etwas undurchsichtiger Handlungssträngen zeigt Reynolds einen Eindruck einer realistischen Bibelepisode aus dem Neuen Testament, doch kommt er in keiner Weise annähernd an Mel Gibsons Riesenerfolg Die Passion Christi heran, welcher 2004 international Zuschauer und Kritik gleichermaßen schockierte und berührte. Dennoch kann Reynolds mit guten Schauspielern, einer herausragenden Kulisse und einer durchwegs glaubwürdigen Geschichte überzeugen. Ob die Beglaubigung einer biblischen Etappe durch einen Skeptiker das Thema des Films ist, sei dahingestellt. Vielmehr geht es um Treue, Hoffnung, Selbsterkenntnis und um höchst menschliche Werte, die wir oft erst im Angesicht des Göttlichen zu erkennen vermögen.

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