Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes

The Woman in Black 2: Angel of Death

  • Großbritannien
  • ,
  • 94 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
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  • Inhalt
  • Unsere Meinung

Vierzig Jahre nach den Ereignissen von Die Frau in Schwarz hält das Grauen erneut Einzug in das verlassene Eel Marsh House. Dorthin verschlägt es nämlich eine Schulklasse, die vor den Bomben der Nazis aus London in den abgelegenen Ort Crythin Gifford evakuiert werden. Die Kinder werden dabei von der jungen Lehrerin Eve Parkins (Phoebe Fox) und der strengen Rektorin Jean Hogg (Helen McCrory, Hugo Cabret) begleitet.

Der Geist im Horrorhaus

Bereits auf dem Weg zu dem teilweise verfallenen Anwesen häufen sich unheilvolle Omen. Endlich angekommen, plagt Eve in der ersten Nacht in dem düsteren Haus ein furchtbarer Alptraum. Darin durchlebt sie ein traumatisches Ereignis aus ihrer Vergangenheit noch einmal. Kurz darauf erblickt sie eine weibliche Gestalt, die komplett in Schwarz gekleidet ist. Nachdem diese tags darauf immer wieder erscheint, stirbt in der zweiten Nacht eines der Kinder. Zusammen mit dem ehemaligen Piloten Harry Burnstow (Jeremy Irvine) versucht Eve hinter der Beweggründe des rachsüchtigen Geistes zu kommen, bevor der Frau in Schwarz noch mehr ihrer Schützlinge zum Opfer fallen.

Rechte: Tele München

Als Liebeserklärung an die klassischen britischen Horrorfilme der Hammer Studios gedacht, wurde der erste Films mit Daniel Radcliffe ein überraschender Kinoerfolg. Da war eine Fortsetzung nur eine Frage der Zeit. Diese muss allerdings ohne den Harry Potter-Star auskommen. Indem er die Handlung einige Jahrzehnte später spielen lässt, kann Drehbuchautor Jon Croker der Idee um den kindermordenden Rachegeist allerdings tatsächlich etwas Neues abgewinnen, indem er dem Grauen des Spuks den Schrecken des Krieges gegenüberstellt.

Düstere Bilder

Regisseur Tom Harper, sonst eher ein Routinier bei TV-Serien wie Misfits, arbeitet geschickt mit Licht und Schatten und schafft es so, eine atmosphärische Stimmung zu erzeugen, welche die des ersten Films sogar noch übertrifft. Auch der titelgebende Rachegeist wird effektiv und perfekt getrickst in Szene gesetzt. Zusammen mit gezielten Schockeffekten ist so wohliger Grusel mehr als garantiert, auch wenn die Story letzten Endes nicht das hält, was der packende Auftakt mitten im "London Blitz" verspricht.

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