Ein Vater zu viel

Daddy's Home

  • USA
  • ,
  • 93 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
Genre:
  • Inhalt
  • Unsere Meinung
Ein Vater zu viel

Radioproduzent Brad Whitaker (Will Ferrell, Anchorman) hat nur einen großen Wunsch: Er will seinen Stiefkindern Megan und Dylan ein wunderbarer Vater sein. Doch die beiden sind etwas skeptisch, was den neuen Mann im Leben ihrer Mutter angeht, und lassen ihn nur sehr langsam an sich heran. Vor allem Megan ist ein spitzzüngiger Frechdachs und lässt keine Situation aus, Brad zu zeigen, wie sehr er sich anstrengen muss.

Daddy-Schlacht deluxe

Als dann Megans und Dylans biologischer Vater Dusty  (Mark Wahlberg) zurückkehren und Brad seinen Platz in der neuen Familie streitig machen will, beginnt ein hitziger Wettkampf. Angefangen damit, dass Brad den attraktiven und sehr jugendlichen Dusty vom Flughafen abholt und sofort zu spüren bekommt, dass er ihm optisch und verbal nicht das Wasser reichen kann, eskalieren die folgenden Konfrontationen der beiden immer mehr und mit immer absurderen und abstruseren Methoden versuchen sie sowohl Saras (Linda Cardellini, Scooby-Doo) Herz zu(rück zu) erobern, als auch um die Aufmerksamkeit und Liebe der Kinder zu buhlen. Dabei vergessen die beiden ehrgeizigen Männer sehr schnell, dass es nicht auf Materielles ankommt, nicht auf Motorräder, luxuriöse Baumhäuser und Bekanntschaften mit Profi-Basketball-Spielern, sondern einzig und allein auf den Zusammenhalt der Familie.

Rechte: Paramount Pictures

Nach Der Chaos-Dad und Kill the Boss 2 bringt Regisseur Sean Anders mit Daddy’s Home eine weitere seichte, aber witzige Komödie auf die Leinwand, die durchaus punkten kann. Mit spritzigen Gags am laufenden Bahn, komischen Wendungen und manch gelungener Blödsinneinlage (wie einem unbeabsichtigten Motorradcrash) fühlt man sich durch und durch unterhalten und selbst wenn die eine oder andere Szene etwas über das Ziel hinausschießt, so wird das durch den letztlich überzeugenden Humor wieder gutgemacht.

Ferrell vs Wahlberg

Was den Film wirklich überzeugend macht, sind die Hauptdarsteller Ferrell und Wahlberg. Ihre Charaktere haben trotz der oberflächlichen Prämisse Tiefe und lassen keine Wünsche offen. Das volle Emotionsspektrum spielen sie durch und als beinharte Konkurrenten lassen sie kein Haar am anderen. Ferrell als etwas spießiger, aber liebevoller To-be-Dad und Wahlberg als gut aussehender, draufgängerischer Biker sind ein absoluter Hingucker und vor allem wenn sie sich gegenseitig beim Gute-Nacht-Wünschen oder Baumhaus-Bauen überbieten wollen, lassen sie es richtig krachen.

Fazit: Der Film bietet kurzweilige Unterhaltung, die zwar nicht besonders anspruchsvoll ist, aber dank der beiden Hauptdarsteller zu einer wirklich witzigen, launenhaften Komödie wird.

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