Independence Day: Wiederkehr

Independence Day: Resurgence

  • USA
  • ,
  • 114 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
Genre:
  • Inhalt
  • Unsere Meinung
Independence Day: Wiederkehr

Seit der verheerenden Invasion vor 20 Jahren hat sich die Menschheit auf eine neuerliche Alien-Attacke vorbereitet und ist bestens gerüstet: Mit einem interstellaren Abwehrprogramm, das seine Basis auf dem Mond hat, weltweiten Verteidigungsmaßnahmen und einem geschulten, kooperierenden Militär, das sowohl zu Lande als auch im All auf jedwede Bedrohung gefasst ist, haben die Aliens eigentlich keine Chance, der Menschheit noch einmal gefährlich zu werden. Eigentlich. Doch als eine mysteriöse Kugel aus einem Loch im Raum-Zeit-Gefüge des Mondes auftaucht und von der amtierenden Präsidentin der USA zum Abschuss freigegeben wird, scheint eine Invasion unausweichlich. Und dann erscheint es, das monströse Mutterschiff, das der Menschheit den Gar ausmachen wird: 5000km lang bedeckt es den gesamten Himmel zwischen Amerika und Europa und entsendet todbringende Truppen mordlustiger Aliengeschwader.

Der Untergang der Menschheit

Doch die Menschen geben (wie schon damals) nicht kampflos auf: Junge Jetpiloten machen sich auf zum Abwehrkampf, darunter Dylan (Jessie Usher) der Sohn von Captain Miller (Will Smith), der freche Jake (Liam Hemsworth, Die Tribute von Panem) und seine Freundin, Patricia (Maika Monroe, It follows), die Tochter des ehemaligen Präsidenten Whitmore (Bill Pullman, Independence Day), der die Invasion schon vorausgeahnt hat und für wahnsinnig erklärt wurde. Währenddessen ist auch (Jeff Goldblum, Jurassic Park) zurück und kümmert sich mit der Psychologin Dr. Marceaux (Charlotte Geinsbourg, Antichrist) um die Entschlüsselung merkwürdiger extraterrestrischer Symbole, die eine Lösung für das Alienproblem enthalten könnten. Doch so fieberhaft an einer Lösung gesucht, so heftig die feindlichen Reihen beschossen und dezimiert werden und so groß der Zusammenhalt der Menschheit im Angesicht des drohenden Untergangs ist – er scheint unausweichlich. Denn die Aliens lassen sich nicht aufhalten, zerstören systematisch die Großstädte der Welt und bringen Tod und Verderben. Doch dann erwacht ein alter Professor (Brent Spiner, Independence Day) aus seinem jahrelangen Koma und liefert einen entscheidenden Hinweis im Kampf gegen die Außerirdischen…

Rechte: Twentieth Century Fox Film Corporation. All rights reserved.

Roland Emmerich hält eigentlich nichts von Fortsetzungen. Hollywoods Meister des Spektakulären zerstört mit Vorliebe Das Weiße Haus, Metropolen und Wahrzeichen, und dafür lässt er sich immer von neuem inspirieren. Doch für Independence Day – Wiederkehr kehrt Emmerich seinen Prinzipien den Rücken und inszeniert die Fortsetzung eines der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Als 1996 ein Geschwader feindlich gesinnter Aliens Amerika in Schutt und Asche legt und dabei unkonventionelle, patriotische Außenseiter zu Helden und Siegern wurden legte Emmerich den Grundstein für seine große Karriere. Und wohlgemerkt: Er ist kein Amerikaner, sondern ist Deutscher. Geboren, aufgewachsen und ausgebildet im Süden Deutschlands ist er nach Michael Bay der wohl patriotischste Filmemacher der USA (und das vollkommen ohne Ironie).

Neue Gesichter, alte Werte

Mit Independence Day – Wiederkehr greift er also wieder das Thema der Invasion auf, gibt Menschlichkeit, Hoffnung und Tapferkeit hübsche Gesichter und inszeniert einen gigantischen, galaktischen Kampf um die Heimat der Menschheit. Dabei knüpft er an die Geschehnisse an Teil 1 an und lässt die Aliens wieder einmal am Independence Day einfliegen – nur eben 20 Jahre später. Ohne Will Smith verliert der Film leider einen großen Sympathieträger, denn der fesche Schauspieler stand vor 20 Jahren noch an den Anfängen seiner Karriere, gewann aber Millionen Fans durch seine Darstellung des zynischen, kämpferischen Captain Steve Miller. Für Teil 2 stand der Megastar nicht zur Verfügung, dafür kamen aber andere, wohlbekannte Gesichter zurück: Jeff Goldblum etwa, Bill Pullman oder Brent Spiner, der wieder in die Rolle des verrückten Alienologen schlüpft. Die Protagonisten werden ergänzt durch junge, frische Gesichter, doch die eigentliche Hauptrolle spielen die spektakulären Spezialeffekte. Ein 5000km langes Alienschiff? Kein Problem für Emmerich. Hunderttausende, kampfbereite Flugmaschinen, mit denen Jetpiloten in ihren High-Tech-Flugzeugen den Kampf aufnehmen? Auch kein Problem. Ein riesiges, verchromtes, fiependes und piepsendes Technikmonstrum auf dem Mond als Alienabwehrsystem? Auch kein Ding für den Altmeister der Übertreibung.

Blockbusterkino der alten Schule

Bei der ganzen Action kommt vielleicht die Story hinter dem Ganzen ein wenig zu kurz. Und auch die Figuren bleiben ein wenig eindimensional gestaltet. Doch Emmerich war nie der große Dramatiker – den Anspruch erhebt er aber auch gar nicht. Mit Independence Day – Wiederkehr präsentiert er einfach einen runden, unterhaltsamen und nostalgischen Special-Effects-Blockbuster und lässt uns für zwei Stunden jede Vernunft vergessen. Richtiges Bombast-Kino eben. Aus der alten Schule.

Extraterrestrisches auf maxdome!

Login

Neu bei maxdome?

Kein Abo, keine Vertragsbindung. Über 60.000 Videos im Store einzeln leihen oder kaufen. Auf deinem Fernseher, mobilen Endgerät oder über PC/Mac ansehen.

Bereits Kunde?

Neues Passwort anfordern