Point Break

  • USA
  • ,
  • 106 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
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  • Unsere Meinung
Point Break

Johnny Utah (Luke Bracey) ist ein ehrgeiziger und sehr korrekter FBI-Agent, der eine Reihe krimineller Überfälle auf große Unternehmen unter die Lupe nimmt. Die ausgeklügelten und waghalsigen Angriffe auf den Finanzmarkt und das kapitalistische Großunternehmertum werden von der US-Regierung sogar als Terrorakte eingestuft, vor allem wegen ihrer Undurchsichtigkeit und Plötzlichkeit. Agent Utah sieht jedoch keine terroristische Vereinigung, sondern eine Gruppe Extremsportler als Drahtzieher, und will sich in diese Szene einschleusen lassen. Denn Utah weiß, wie Angehörige dieser Szene ticken, war er doch vor seiner FBI-Karriere selbst Teil. Erst der tödliche Motorradunfall eines Freundes brachte ihn dazu, seinen Lebensweg zu überdenken.

Adrenalinjunkies ohne Skrupel

Erst skeptisch, dann jedoch von der Dringlichkeit der Lösung des Falls bedrängt, geben seine Vorgesetzten das Go für das Vorhaben und Utah macht undercover die Bekanntschaft von Anführer Bodhi (Edgar Ramirez, Erlöse uns von den Bösen, Joy), seinen Freunden Chowder (Tobias Santelmann, Escape) und Grommet (Matias Varela, Arne Dahl), sowie der schönen und geheimnisvollen Samsara (Teresa Palmer, Warm Bodies), die Utahs Welt ins Wanken bringt.

Gut und Böse, Richtig und Falsch

Samsara bringt Utah völlig aus der Bahn, vor allem in seiner Überzeugung, dass die Gruppe rund um Bodhi kriminell ist und böse Absichten hat. Je länger er mit den waghalsigen Adrenalinjunkies abhängt, desto größer wird das Verlangen, wieder Teil dieser Szene, dieser Gruppe zu sein. Utahs Entschlusskraft, sie alle ihrer Verbrechen zu überführen, schwindet zusehends und vor allem Bodhis Charisma, seine Leichtlebigkeit und seine Überzeugungskraft bringen Agent Utah dazu, seine Sicht auf Gut und Böse, auf Richtig und Falsch noch einmal grundlegend zu überdenken…

Rechte: Tele München

Als Kathryn Bigelow (Zero Dark Thirty) 1991 den Film Gefährliche Brandung (Originaltitel: Point Break) inszenierte, war es vor allem die Chemie zwischen den Hauptdarstellern Keanu Reeves und Patrick Swayze (Dirty Dancing), die den Film zu einem modernen Actionklassiker machten. Doch auch die Actionszenen waren für damalige Verhältnisse bahnbrechend, zumal der Film die Surferszene zeigt, die als unverfilmbar galt.

Remake eines modernen Klassikers

Regisseur Ericson Core hat sich mit dem Remake von Gefährliche Brandung also keine leichte Aufgabe macht, punktet aber vor allem der neuen Technologien sei Dank mit großartigen Aufnahmen und atemberaubenden Bildern. Die Surferszene wurde gezielt in die Extremsportszene geändert, um mehr Möglichkeiten der Bebilderung zu haben und hier fährt der Film alle Geschütze auf; Adrenalinjunkies und solche, die es noch werden wollen, kommen voll auf ihre Kosten.

Unterhaltsam und spannend

Die Story ist bei der ganzen packenden Action etwas zu kurz gekommen und auch die Figurenzeichnung ist lang nicht so gut wie beim Original. Doch trotz dieser kleinen Schwächen und der etwas weniger charismatischen Hauptdarsteller bietet Point Break (2015) gute Unterhaltung und spannende Genrekost.

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